Universal-Ausgleichsmasse 1-50mm

Fließfähige, standfeste Fußbodenausgleichsmasse / Estrichmörtel

Für innen und außen
Für Boden
Gebinde 25 kg Sack
EAN/GTIN 4 005 813 - 947 517
Farbton grau
über 600 Märkte bundesweit
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Märkte bundesweit
Einfache Projektplanung
Einfache
Projektplanung
Leichte Verarbeitung
Leichte
Verarbeitung

Ausgleichende Gerechtigkeit: Mit der SAKRET Universal-Ausgleichsmasse 1-50 mm stellst Du sicher, dass Dein Boden endlich perfekt eben wird. Dafür musst Du selbst nicht einmal viel tun, denn die Ausgleichsmasse verläuft fast ganz von allein. Abgesehen davon fühlt sie sich nicht nur in waagerechter Position wohl, sondern auch als Rampe oder Gefälle. Auf der Ausgleichsmasse kannst Du z. B. …

  • keramische Fliesen und Platten,
  • Marmor- und Natursteinbeläge,
  • PVC-Beläge,
  • Teppiche,
  • Parkett oder
  • Laminat

problemlos verlegen. Fußbodenheizungen stören sie beim Nivellieren nicht besonders. Und für die Gesundheit von Deinen Lieben und Dir gibt die Masse besonders wenige Emissionen ab.

Wie Du Deinen Boden einebnest

Soll die SAKRET Universal-Ausgleichsmasse 1-50 mm für Dich arbeiten, mischst Du sie in fließfähiger Konsistenz an und gießt sie auf den vorbereiteten Untergrund. Mit einer Stachelwalze holst Du eingeschlossene Luft aus der Masse. Die maximale Schichtdicke von 5 cm erreichst Du sogar in einem einzigen Arbeitsgang. Nach 3 h kannst Du das erste Mal über Deinen neuen Boden laufen und nach einem Tag bereits Fliesen und Platten verlegen.

Zum Herstellen von Gefällen achtest Du darauf, die Ausgleichsmasse in festerer (standfester) Konsistenz anzumischen. Schau‘ Dir für die Verarbeitung noch die Hinweise im Technischen Merkblatt und im Sicherheitsdatenblatt an.

Auslobung Estrichmörtel CT-C30-F7 nach DIN EN 13813
Baustoffklasse DIN EN 13501-1 A1fl/A1 (nicht brennbar)
Begehbarkeit nach ca. 3 Stunde(n)
Belegreife Fliesen Natursteinen nach ca. 1 Tag(en) Ausschlaggebend für die Belegreife sind die zulässigen Feuchtegehalte nach CM-Feuchteprüfung.
Belegreife Parkett / Laminat schwimmend nach ca. 7 Tag(en) Ausschlaggebend für die Belegreife sind die zulässigen Feuchtegehalte nach CM-Feuchteprüfung.
Biegezugfestigkeit nach 28 Tagen ≥ 7 N/mm²
Druckfestigkeit nach 28 Tagen ≥ 30 N/mm²
Haltbarkeit 12 Monat(e)
Materialverbrauch ca. 1,6 kg/m² pro mm
Reifezeit ca. 3 Minute(n)
Schichtdicke 1 - 50 mm pro Auftrag
Verarbeitungstemperatur + 5 - 25 °C
Verarbeitungszeit ca. 30 Minute(n)
Wasserbedarf Fließfähig ca. 0,23 l/kg Trockenmörtel
Wasserbedarf Standfest ca. 0,15 l/kg Trockenmörtel

Der Materialverbrauch ist abhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes, der Handhabung des Werkzeuges und dem Verwendungszweck. Bei den Verbrauchsangaben handelt es sich um Erfahrungs- und Richtwerte, die im Einzelfall abweichen können.

Zum Herstellen von Gefällen und Rampen, zum Ausgleichen, Spachteln und Glätten von Unebenheiten sowie zur Herstellung glatter, ansatzloser Flächen im Verbund auf mineralischen Untergründen innen und außen.

  • Standfest und selbstverlaufend (fließfähig) einstellbar
  • Erfüllt die Emissionsklasse EMICODE EC 1 PLUS (R)
  • Begehbar nach ca. 3 Stunden
  • Verlegereif mit Fliesen nach ca. 1 Tag
  • Kunststoffvergütet und spannungsarm
  • Auf Flächenheizungen (Heizestrichen) geeignet

Das sind die häufigsten Fragen zu Universal-Ausgleichsmasse 1-50mm

Neue Bodenbeläge brauchen vor allem eines: Einen tragfähigen und glatten Untergrund. SAKRET Universal-Ausgleichsmasse 1-50mm ist eine zementgebundene, fließfähige Ausgleichsmasse für Böden – innen und außen. Weil sie standfest ist, kannst Du damit auch Gefälle und Rampen herstellen, sowie Flächen ausgleichen, spachteln und glätten. Ein echtes Universalprodukt eben.

Außerdem kannst Du sie auf mineralischen Untergründen einsetzen, um diese vorzubereiten, wenn Du Fliesen und Platten, Marmor- und Natursteinplatten, Parkett oder Laminat, PVC-Böden oder Teppiche verlegen willst. Wie der Name schon sagt, eignet sie sich für Schichtdicken zwischen 1 und 50 Millimetern.

Die Ausgleichsmasse zeichnet sich durch das rasche Aushärten aus. Mit ihrem Kunststoffanteil nimmt sie Spannungen im Boden besonders gut auf. Du kannst sie daher auch auf einen Estrich aufbringen, der über einer Fußbodenheizung liegt.

 

Bevor Du loslegst, überlege, ob Du genug Material hast: Der Materialverbrauch hängt von der Beschaffenheit des Untergrundes und der gewünschten Schichtdicke ab. Erfahrungsgemäß benötigst Du aber 1,6 kg pro Quadratmeter je Millimeter Schichtdicke.

Die Ausgleichsmasse rührst Du an, indem Du sauberes, kaltes Leitungswasser in ein sauberes Mischgefäß gibst und dann das Material langsam einstreust. Anschließend mischst Du mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen durch – wir empfehlen dabei 600 UPM mit einem Bohrmaschinenrühraufsatz.

Lass nun die Masse drei Minuten reifen und rühre sie dann erneut gründlich durch.

Denk dran, dass Du das Material innerhalb einer halben Stunde verarbeiten solltest – also rühre im ersten Arbeitsgang nicht zu viel Material an.

Wenn Du die Masse als fließfähige Ausgleichsmasse einsetzen willst, gießt Du den Frischmörtel auf den vorbereiteten, grundierten Untergrund und verteilst ihn mit einem geeigneten Werkzeug, zum Beispiel einer Glattkelle oder einem Rakel. Um die Masse gut zu entlüften – also um mögliche Lufteinschlüsse zu vermeiden – bearbeitest Du die Oberfläche mit einer Stachelwalze oder einer Zahnrakel. Weil die Ausgleichsmasse selbstständig während der Verarbeitung verläuft, musst Du anschließend in der Regel nicht mehr nachspachteln oder schleifen.

Setzt Du die Masse als standfeste Spachtelmasse ein, trägst Du sie mit einem Spachtel oder einer Glättkelle auf den vorbereiteten Untergrund auf und ziehst sie danach gleichmäßig ab. Dabei musst Du bei Gefällen und Rampen darauf achten, dass sie gleichmäßig verlaufen und keine Dellen oder Senkungen entstehen. Trocknet der Mörtel an, kannst Du die Oberfläche mit einem feuchten Schwamm oder Schwammbrett glattstreichen.

Die Schichtdicke sollte in beiden Fällen zwischen 1 und 50 Millimetern betragen – daher der Name.

 

Du musst den Untergrund gut vorbereiten, denn sonst hält der spätere Belag nicht mehr – und das kann fatale Folgen haben. Der Untergrund muss fest, sauber und tragfähig sein. Das heißt, er sollte frei von Rissen und Ausblühungen sein, außerdem frostfrei und trocken. Lose und nicht tragfähige Oberflächen oder Trennschichten wie Schmutz, Staub, Fett, Öl oder Farbreste solltest Du vorher entfernen, zum Beispiel mit einer Drahtbürste. Grobe Verunreinigungen kannst Du mit einem scharfen Spachtel abstoßen.

Anschließend solltest Du den Untergrund sorgfältig grundieren. Denk dran, dass dieser Schritt je nach Untergrund unterschiedliche Trocknungszeiten erfordert.

Wir empfehlen Dir außerdem, an allen aufgehenden Bauteilen wie Wandanschlüssen oder Stützen Randdämmstreifen anzubringen, die mindestens 8 Millimeter groß sind. Auch solltest Du bei größeren Flächen über 15 Quadratmetern oder bei einer besonderen Geometrie, also bei Türdurchgängen oder Mauervorsprüngen Dehnfugen einplanen. Fugen, die im Untergrund vorhanden sind, solltest Du übernehmen.

 

Die Ausgleichsmasse ist relativ leicht aufzubringen, wenn Du sorgfältig und geplant vorgehst. Außerdem solltest Du auf Deine Sicherheit achten: Bei allen Arbeiten mit Beton solltest Du Handschuhe und lange Ärmel tragen, weil der Baustoff die Haut reizen kann. Schütze vor allem Deine Augen durch eine Schutzbrille vor Spritzern.

Es gibt auch ein paar Zeiten zu berücksichtigen: Die Ausgleichsmasse ist je nach Schichtdicke, Temperatur und Luftfeuchtigkeit nach 3 Stunden begehbar. Nach 24 Stunden kannst Du sie mit Fliesen und Platten belegen. Für alle übrigen Bodenbeläge solltest Du mindestens eine Woche warten.

Während die Masse trocknet, solltest Du sie vor direkter Sonneneinstrahlung, Zugluft und extremen Temperaturen schützen – mehr als 25° Celsius und unter 5° Celsius gelten in dem Fall als extrem.

Nimm nur sauberes und rostfreies Werkzeug und reinige die Gefäße und Werkzeuge sofort mit Wasser. Denk dran, wenn der Mörtel am Werkzeug festgetrocknet ist, musst Du kratzen und schaben.

Materialreste solltest Du nicht in den Müll werfen, sondern bei einer autorisierten Sammelstelle als klassischen Bauabfall abgeben.