Gasbeton

Geläufiger ist statt des Gasbetons mittlerweile die Bezeichnung Porenbeton.

Gasbeton bzw. Porenbeton bezeichnet einen Baustoff, der durch ein spezielles Produktionsverfahren besonders viele und große Poren enthält und daher deutlich mit seinem geringen Gewicht besticht.

Den Namen Beton trägt der Baustoff im Prinzip zu Unrecht, denn genau genommen enthält er keine Gesteinskörnungen als Zuschläge in Form von Sand oder Kies. Diese zeichnen Beton aber eigentlich aus. Stattdessen wird ihm Sand in feinstgemahlener Form zugegeben – auch Sandmehl genannt.

Bei seiner Herstellung werden seine Bestandteile mit einem Wasserdampf mit höchster Luftfeuchtigkeit behandelt. Dabei entstehen seine markanten Poren, die ihn so leicht machen.

Verfügbar ist der Porenbeton in allen möglichen Steinformaten, sodass jede spezifischen Baubedürnisse befriedigt werden können. Für das Plansteinformat H248 x B240 x L248 mm benötigt man z. B. ca. 3,5 kg/m³ vom SAKRET Porenbetonkleber, den man verbauen möchte. Beim Verputzen von Porenbetonsteinen sind mineralische Putze, vor allem Gipsputze zu empfehlen. Spritzbewürfe können helfen, die Haftung der nachfolgenden Putzschichten deutlich zu verbessern.

Anwendungsbereich

Seine Poren geben ihm aber nicht nur sein geringes Gewicht, sondern führen auch dazu, dass er extrem gut Wärme dämmt. Die Wärme kann in seinen Poren gut gespeichert werden. Andererseits sorgt diese Struktur dafür, dass Schall hervorragend weitergeleitet werden kann. Abgesehen davon hält er aber größeren Belastungen und Gewichten gut stand und kann auch in größeren Formaten einfach verbaut werden.

Seiner praktischen Verarbeitung kommt zugute, dass die Steine durch passgenaue Produktion und Griffhilfen aufeinander abgestimmt sind. Daher erfreuen sie sich besonders beim kreativen Innenausbau von Wänden großer Beliebtheit.

Verarbeitung

Im Folgenden wird die Verarbeitung von Porenbetonsteinen mithilfe des SAKRET Porenbetonklebers geschildert:

  1. Vorbereitung: Zunächst einmal sollten die Porenbetonsteine natürlich frostfrei sein und keinerlei Verunreinigungen aufweisen. Um zu hohen Wasserentzug zu vermeiden, ist ein Vornässen der Steine zu empfehlen. Der Untergrund sollte frei von Rissen und fest, sauber, tragfähig, frostfrei und trocken sein.
  2. Verarbeitung: Je nachdem, wie viel Material benötigt wird, unterscheidet sich die Menge des zuzugebenden Wassers. Der Porenbetonkleber wird unter ständigem Rühren mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen angemischt. Nach ca. 3 Minuten ist die Masse gereift und sollte noch einmal durchmischt werden. Nun wird der Frischmörtel mit Zahnkelle auf die Lage aus Porenbetonsteinen aufgetragen. Besitzen die Steine ein Nut- und Federsystem zum Einpassen braucht man auf die Steinköpfe keinen weiteren Mörtel auftragen.
  3. Nachbehandlung: Die Steine sollte man vor Regen, starkem Wind sowie zu hohen (> 30 Grad) und zu niedrigen (< 5 Grad) Temperaturen schützen. Auch direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden.

Alle oben genannten Verarbeitungsempfehlungen sind unverbindlich. Die Angaben beziehen sich auf den gewöhnlichen Verwendungszweck. Mehr Informationen sind im Technischen Merkblatt zu finden.

Tipp

Durch seine Herstellung mit Wasserdampf spart der Porenbeton vergleichsweise viel Energie ein und findet besonders bei der Einhaltung der EnEV-Regelungen Anwendung.

Der SAKRET Porenbetonkleber ist speziell auf die Eigenschaften von Porenbeton- und Kalksandsteinen ausgerichtet.

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Produktbild vom zementgebundenen Kleber für Porenbetonsteine der Firma SAKRET
Poren­beton­kleber

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