Entkopplungsschicht

Ähnlich zur Entkopplungsschicht werden auch Begriffe wie Entkopplungssystem oder Entkopplungsmatte verwendet.

Die Entkopplungsschicht wird in verschiedenen Bereichen eingesetzt, um Schäden an Materialien zu verhindern. Feuchtigkeits- oder Temperatureinflüsse bewirken Verformungen und Spannungen in unteren Schichten bzw. Baustoffen. Dabei kann die Zugspannung größer sein als die Zugfestigkeit, so dass es zu Rissen und/ oder Abplatzungen kommen kann.

Damit die Spannungen nicht einfach an empfindlichere Materialien in oberen Schichten weiter gegeben werden, wird die Entkopplungsschicht eingesetzt, die die beiden Schichten ausreichend voneinander trennt – oder eben „entkoppelt“. Durch diese Schichten werden mögliche Bewegungen aus dem Untergrund ausgeglichen.

Anwendungsbereich

Entkopplungsschichten werden häufig auch bei Fliesenlegerarbeiten nötig, um keramische Fliesen und Platten vor den Spannungen zu bewahren. Geschieht dies nicht, kann der Fugenmörtel herausbrechen. Ebenso ist möglich, dass die Fliesen hohl liegen, weil der darunter liegende Fliesenkleber sich verformt. Als Entkopplungsschichten kommen sowohl Polyethylen- oder Polypropylen-Matten als auch spezielle Mörtel zum Einsatz.

Als Beispiele für Entkopplungsschichten gelten Wärmedämmplatten innerhalb eines WDVS sowie die Trittschalldämmung im Fußboden.

Tipp

Der Umfang der Bewegung hängt vom sogenannten Entkopplungsmaß ab.

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