Natursteine

Sobald Naturstein z. B. von Steinmetzen bearbeitet oder gesägt wurde, nennt man ihn Naturwerkstein. Damit zusammen hängt dann, dass ein wirtschaftliches Interesse am Naturstein besteht.

Natursteine umfassen alle Steinarten, wie sie in ihrer Vielfalt der Natur vorzufinden sind. Sie können vor allem bei Terrassenbelägen von Fliesen, Betonsteinplatten und Betonpflastersteinen unterschieden werden.

Natursteine sind unterschiedlich zusammengesetzt und besitzen ausgeprägte Variationsbreiten hinsichtlich ihrer Eigenschaften.

Erstarrungsgesteine sind z. B. Basalt, Granit oder auch Porphyr. Zu den Sedimentgesteinen werden Dolomite / Marmor, Kalke und Quarzit gezählt. Gneis ist ein typischer Vertreter der metamorphen Gesteine. Basalt z. B. verfügt als starre Schmelze über ein geringes Porenvolumen und damit auch geringe Saugfähigkeit. Sandstein oder kalkhaltige Gesteine sind durch ihre Entstehungsgeschichte und Zusammensetzung bereits poröser und werden deshalb von allen atmosphärischen Gasen leichter angegriffen. Dazu zählen Sauerstoff, Wasserdampf und Kohlenstoffdioxid.

Auch die Dauerhaftigkeiten sind sehr unterschiedlich. So sind z.B. Kalkgesteine säurelöslich, Buntsandsteine unterliegen in Bewitterungszonen einem allmählichen Abbau, Granite und Basaltgesteine zeichnen dagegen durch große chemische und physikalische Beständigkeit aus.

Anwendungsbereich

Als Baumaterial haben Buntsand- bzw. Kalkgesteine den größten Anteil, aber auch Granite und Basalte sowie Schiefer als Dachdeckungs- oder Bekleidungsmaterial ist anzutreffen. Verarbeitet werden Natursteine in bruchrauer oder bearbeiteter Form. Die Porosität von Natursteinen hängt von der Gesteinsart ab und variiert von stark porös bis dicht.

Naturstein ist auch aufgrund seiner Vielfalt mittlerweile ein Evergreen im Garten- und Landschaftsbau. Die verschiedenen Natursteinformen bieten für jeden Gartengeschmack eine Lösung. Sie finden Anwendung in Form von Gartenwegen, -mauern, Vogeltränken und vielem mehr. Ihre besondere Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit macht sie zusätzlich attraktiv.

Verarbeitung

Im Folgenden wird die Verarbeitung des SAKRET Bau- und Natursteinsilikons, das speziell auf Natursteine ausgelegt ist, beschrieben.

  1. Vorbereitung: Vor der Anwendung des SAKRET Bau- und Natursteinsilikons müssen alle Haftflächen von Staub, Öl und Fett befreit sein. Die Eignung und Haftung des Silikons für den jeweiligen Untergrund sollte geprüft werden.
  2. Verarbeitung: Das Silikon ist bereits gebrauchsfertig. Die Düse kann entsprechend der Fugenbreite abgeschnitten und auf die Kartusche geschraubt werden. Die Kartusche kommt in eine Kartuschenpresse, um das Material durch leichten Druck herauspressen zu können.
  3. Nachbehandlung: Die Fugenoberfläche ist bis zur Durchhärtung vor Verschmutzungen und mechanischer Belastung zu schützen. Niedrige Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit sowie Fugentiefen über 15 mm verlangsamen die Hautbildung und Aushärtung teilweise deutlich. Zur Reinigung der Fuge neutrale, leicht schmierende Mittel verwenden. Keine ätzenden oder scheuernden Reiniger verwenden.

Alle oben genannten Verarbeitungsempfehlungen sind unverbindlich. Die Angaben beziehen sich auf den gewöhnlichen Verwendungszweck. Mehr Informationen sind im Technischen Merkblatt zu finden.

Tipp

Beim Verlegen von größeren und schwereren Natursteinplatten empfiehlt sich häufig der Einsatz von Spezialgerät (z. B. eine Steinversetzzange). Das kann man bei Baumärkten oder speziellen Verleihern von Baugeräten mieten.

SAKRET begleitet mit seinem Sortiment das gesamte Verlegen von Natursteinen – ob Mörtelbett erstellen, Verfugen von festen oder elastischen Fugen. Alle Produkte sind auf Natursteine abgestimmt, damit keine unschönen Verfärbungen entstehen.

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