Mangel

Oft ist zu beobachten, dass der Begriff Mangel und Schaden gleichgesetzt wird, obwohl beide Begriffe überhaupt nichts miteinander zu tun haben, höchstens im Verhältnis zueinanderstehen. Der Begriff Mangel wird aber in der Praxis auch für technische oder optische Abweichungen eingesetzt.

(Bau-)Mangel ist ein Begriff, der eigentlich nur in der Rechtsprechung Bedeutung hat.

Für einen Mangel (rechtlich betrachtet) muss nicht zwingend ein Schaden (technisch betrachtet) vorliegen. Es kann auch ein Schaden vorhanden sein und dennoch kein Mangel vorliegen. Einem Mangel kann ein Schaden vorausgehen, muss aber nicht. Schaden kann aber auch die Folge eines Mangels sein.


Anwendungsbereich

Entscheidend wird diese Unterscheidung und vor allem der Mangel bei Handwerksbetrieben und Bauherren. Ein Mangel geht auf den Kern eines abgeschlossenen Vertrages zurück: Das Ergebnis der Handwerksarbeit bzw. das Ist weicht von der vereinbarten Leistung bzw. dem Soll, das erbracht werden sollte, ab. Ein Fliesenleger kann z. B. einen anderen Fliesenkleber verwenden, der eigentlich nicht für die Fliesen geeignet ist und auch nicht vereinbart war. In diesem Fall liegt klar ein Mangel vor.

Zu einem Bauschaden kann es bei einer fehlerhaften Ausführung von Handwerksarbeiten kommen. Z. B. wenn Handwerker versehentlich Einrichtungsgegenstände oder Wände beschädigen. Dazu zählen auch unerwünschte optische Veränderungen wie Flecken. Die Folgen sind häufig Schadensersatzforderungen vom Auftraggeber.


Tipp

Ist der Aufwand zur Bereinigung von Mängeln erheblich größer als der Umfang des Mangels, kann sich stattdessen auf das Zahlen eines Geldbetrags als „Entschädigung“ für die mindere Qualität der Arbeit geeinigt werden.

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