Wärmedämmung

Wärmedämmung ist der Oberbegriff für wärmetechnische und/oder energieoptimierte Bauweise.

Diese dient zur Energieeinsparung für Heiz- und Kühlzwecke und zur Reduzierung der CO2-Belastung sowie Schaffung eines behaglichen Raumklimas (Behaglichkeitsfeld).

Im Bereich der Gebäudekonstruktion (Außenhülle) stehen hierfür folgende Möglichkeiten zur Verfügung:


• einschaliges (monolithisches) Mauerwerk mit wärmedämmenden Mauersteinen (porosierte Leichthochlochziegel, Porenbeton, Leichtbeton u. a.),
• zweischaliges Mauerwerk mit Kerndämmung (Wärmedämmung zwischen innerer Tragschale und äußerer Vormauerschale),
• Leichtbauweise mit durchgehender Wärmedämmung (Fertighausbau),
• außenseitige Wärmedämmung durch Wärmedämm-Verbundsysteme,
• hinterlüftete Fassadensysteme sowie
• Wärmedämmputze.


Eine innenseitige Wärmedämmung ist bauphysikalisch, vor allem an Anschlüssen und einbindenden Innenwänden, als kritisch zu sehen. An den Stellen zeigen sich häufig Probleme durch Kondensation und Tauwasser sowie Befall durch Schimmelpilze.

Die ersten drei Möglichkeiten stehen praktisch nur für Neubauten zur Verfügung, während die letzten drei Möglichkeiten sowohl für Neubau wie auch Altbau eingesetzt werden können.