Natursteine

Natursteine werden nach Entstehungsform in magmatische Gesteine (Erstarrungsgestein), Sedimentgesteine und metamorphe Gesteine unterschieden.

Erstarrungsgesteine sind z. B. Basalt, Granit oder auch Porphyr. Zu den Sedimentgesteinen werden Dolomite / Marmor, Kalke und Quarzit gezählt. Gneis ist ein typischer Vertreter der metamorphen Gesteine.

Natursteine sind unterschiedlich zusammengesetzt und besitzen ausgeprägte Variationsbreiten hinsichtlich ihrer Eigenschaftsbilder.

Als Baumaterial haben Buntsand- bzw. Kalkgesteine den größten Anteil, aber auch Granite und Basalte sowie Schiefer als Dachdeckungs- oder Bekleidungsmaterial ist anzutreffen. Verarbeitet werden Natursteine in bruchrauher oder bearbeiteter Form.

Die Porosität von Natursteinen hängt von der Gesteinsart ab und variiert von stark porös bis dicht. Basalt z. B. verfügt als starre Schmelze über ein geringes Porenvolumen und damit auch geringe Saugfähigkeit.

Sandstein oder kalkhaltige Gesteine sind durch ihre Entstehungsgeschichte und Zusammensetzung bereits poröser und werden deshalb von allen Atmosphärilien leichter angegriffen.

Auch die Dauerhaftigkeiten sind sehr unterschiedlich. So sind z.B. Kalkgesteine säurelöslich, Buntsandsteine unterliegen in Bewitterungszonen einem allmählichem Abbau, Granite und Basaltgesteine zeichnen dagegen durch große chemische und physikalische Beständigkeit aus.

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