Kondensation

Kondensation wurde aus dem Lateinischen (condensare = verdichten) abgeleitet und bedeutet den Übergang von Dämpfen oder Gasen in Flüssigkeiten oder feste Stoffe durch Abkühlung.

Im alltäglichen Sprachgebrauch versteht man unter Kondensation die Verflüssigung von Dämpfen. Die Kondensation setzt beim Abfall der Temperatur unter einen bestimmten Punkt (Taupunkt) ein, die relative Luftfeuchtigkeit von 100% wird überschritten.

Dabei wird die Kondensations- oder Umwandlungswärme an die Umgebung abgegeben (bekanntes Beispiel ist das "beschlagene" Schlafzimmerfenster in den winterlichen Morgenstunden).

Die aus dem Gas bzw. Dampf kondensierte Flüssigkeit nennt man Kondensat (oder umgangssprachlich auch Schwitzwasser).

Im Bereich Bauen und Wohnen hat dieser Vorgang dahin gehend Bedeutung, wenn an nicht, schlecht oder unzureichend gedämmten Fassaden die Innenseiten der Wände abkühlen und feucht-warme Luft aus dem Innenraum an diesen kühleren Flächen kondensiert.

Es entsteht Tauwasser (Kondensation), wodurch es zu Schimmelpilzbefall kommen kann. Dieser Vorgang kann auch an sogenannten Wärmebrücken entstehen.