Mauern, Verputzen, Fliesen und Estrich verlegen – mit dem SAKRET Universalmörtel 4 in 1!

Du möchtest eine Mauer bauen und auch gleich verputzen? Oder möchtest Du einen Estrich verlegen, auf den anschließend Fliesen kommen? Viele verschiedene Anwendungen, aber für alle brauchst Du nur ein Produkt – den SAKRET Universal­mörtel 4 in 1.

Du entscheidest, ob Du den Universalmörtel als Mauermörtel, Putz, Estrich oder Verlegemörtel verwendest – ganz einfach mit der Menge des Anmachwassers. Unsere Übersicht zeigt Dir, wie Du für jede Anwendung die richtige Konsistenz erreichst. Also mach Schluß mit unzähligen verschiedenen Produkten und halb aufgebrauchten Säcken. Der SAKRET Universalmörtel 4 in 1 hilft Dir bei allen Baustellen in und um Dein Haus.

Ein Mörtel für alle Baustellen – zeig Deinen Freunden, wie einfach Heimwerken sein kann und teile unsere Anleitung mit ihnen!

4 Anwendungen – ein Produkt: Das kann der SAKRET Universal­mörtel 4 in 1!

1. Vermauern von Mauersteinen Mit dem Universalmörtel kannst Du fast alle üblichen Kunststeinarten vermauern, z.B. einen saugenden Kalksandstein oder einen nur schwach saugenden Betonstein. Du kannst ihn sowohl für Mauerwerk im Innen- als auch im Außenbereich einsetzen. zur Anleitung

2. Innen- und Außenwände verputzen Als Putzmörtel eignet sich der Universalmörtel zum Verputzen von Innenwänden und Außenwänden. Du kannst ihn als Unterputz für fast alle mineralischen Untergründe verwenden – anschließend kann ein Oberputz aufgetragen werden oder die Fläche zur Aufnahme von Tapeten oder einem Farbanstrich mit einem Spachtel geglättet werden. Natürlich ist der Universalmörtel auch für Nassräume geeignet. zur Anleitung

3. Estrich verlegen Den Universalmörtel kannst Du auch zur Herstellung eines Zementestrichs verwenden. Der Mörtel wird dazu als Verbundestrich bis zu einer Schichtdicke von 40 mm direkt auf den mit einer Haftschlämme grundierten Untergrund gegeben. Durch die Feinkörnigkeit des SAKRET Universalmörtels 4 in 1 wird die Oberfläche des Estrichs besonders glatt. zur Anleitung

4. Bodenfliesen verlegen Als Verlegemörtel eignet sich der Universalmörtel zur Verlegung von Bodenfliesen im Dickbettverfahren, im Innen- wie im Außenbereich. Du kannst also auf Deinen neuen Estrich, aber natürlich auch auf jeden anderen geeigneten Untergrund, mit dem Universalmörtel ganz einfach Bodenfliesen verlegen. zur Anleitung

Die richtige Konsistenz für Deine Anwendung – So viel Anmachwasser brauchst Du!

Die Eigenschaften des Universalmörtels bestimmst Du – mit der Menge des Wassers, das Du zum Trockenmörtel gibst. Durch die Menge des zugegebenen Wassers und das Anrühren des Mörtels ergibt sich die notwendige Konsistenz. Verwendest Du den Universalmörtel als Verlegemörtel oder zum Estrichverlegen, musst Du etwas weniger Wasser zugeben, damit die Konsistenz fester und trockener wird. Putz- oder Mauermörtel dagegen sollten etwas geschmeidiger sein, deshalb solltest Du hier mehr Anmachwasser verwenden. Die genauen Werte für jede Anwendung findest Du in der folgenden Tabelle.

Verwendung Anmachwasser (für 25 kg)
als Mauermörtel ca. 3,5 – 4,0 Liter
als Putzmörtel ca. 3,8 - 4,3 Liter
als Estrich ca. 2,5 – 3,0 Liter
als Verlegemörtel ca. 2,5 – 3,0 Liter

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Anleitung 1: Mauerwerk erstellen
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Die Steine für das Mauerwerk müssen frostfrei und frei von Verunreinigungen sein. Bei stark saugenden Steinen und/oder ungünstigen Umgebungstemperaturen müssen die Steine vorgenässt werden, damit dem Mörtel nicht zu schnell und zu viel Wasser entzogen wird.
Bei Außenwänden wird gegen aufsteigende Feuchtigkeit vor der ersten Mauerwerksschicht als Horizontalsperre eine abgesandete Bitumenbahn eingebaut. Diese glatt in ein dünnes Mörtelbett einlegen und darauf achten, dass sich die Bahnen an den Stößen ausreichend (ca. 10 cm) überlappen.
Eine ausreichende Menge des Universalmörtels mit sauberem Leitungswasser anmischen. Für die richtige Konsistenz des Mauermörtels brauchst Du für 25 kg ca. 3,5 – 4,0 Liter Anmachwasser. Mit einer Maurerkelle ein Mörtelbett für die erste Lage aufbringen und die ersten Steine setzen. Dabei orientierst Du Dich am besten an einer Richtschnur. Mit einer Wasserwaage und einem Richtscheit richtest Du die Steine lot- und fluchtgerecht aus.
Die Mauersteine werden im Versatz gemauert, damit keine vertikalen Fugen (Stoßfugen) aufeinandertreffen. Der Versatz muss hier dem sogenannten Mindest-Überbindemaß entsprechen. Das liegt beim 0,4 fachen der Steinhöhe, aber mindestens bei 45 mm. Das bedeutet, der Stein muss die Stoßfuge der darunterliegenden Steinreihe um das 0,4 fache seiner Höhe überlappen, aber mindestens um 45 mm. Am einfachsten beginnst Du jede zweite Reihe mit einem halben Stein, so ergibt sich automatisch ein ausreichender Versatz. Den Mörtel auf die bereits gemauerten Steine und auf den Steinkopf, der zukünftigen Stoßfuge, des zu mauernden Steins auftragen und ihn in das Mörtelbett drücken. Regelmäßig mit einem Richtscheit überprüfen, ob sich die Mauer in eine Richtung neigt und korrigiert werden muss.
Überquellenden Mauermörtel mit einer Maurerkelle abstreifen und abschließend die Mörtelreste mit einem feuchten Schwamm entfernen. Sollte die erstellte Mauer als Sichtmauerwerk ohne Putz genutzt und nachträglich verfugt werden, den leicht angesteiften Mauermörtel mit einem Fugeisen ca. 1,5 – 2 cm tief aus den Fugen entfernen und mit einem feuchten Schwamm vornässen. Den SAKRET Fugenmörtel anmischen und mit einem Fugeisen hohlraumfrei in die Fugen einbringen, andrücken und glätten. Die Trocknungszeit des Mörtels einhalten und die Mauer einige Tage z.B. mit Folie wetterfest abdecken.
Anleitung 2: Wand verputzen
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Der Untergrund, der verputzt werden soll, muss fest und tragfähig sein. Minderfeste, nicht tragfähige Oberflächen- und Trennschichten (z.B. Schmutz, Staub, Fett, Öl, Farbrückstände o.ä.) müssen entfernt werden.
Willst Du im Vorfeld der Putzarbeiten Putzprofile auf der Fläche oder an Laibungen und vorspringenden Ecken anbringen, kannst Du diese mit SAKRET Putz­profil-Ansetz­mörtel an diesen Stellen befestigen. Mit Hilfe dieser Putzprofile kannst Du einfacher eine gleichmäßig ebene Oberfläche mit dem Universalmörtel erzielen.
Anschließend eine ausreichende Menge des Universalmörtels anmischen. Um die richtige Konsistenz für Putzmörtel zu erhalten, solltest Du zu 25 kg Universalmörtel etwa 3,8 - 4,3 Liter Anmachwasser geben.
Den Unterputz mit einer Kelle anwerfen und mit einem geeigneten Werkzeug, z.B. einer Kartätsche glatt nach oben abziehen. Die Schichtdicke sollte bei einer Innenwand mindestens 10 mm betragen und bei einer Außenwand ca. 15 - 17 mm (je nach Schichtdicke des folgenden Oberputzes, die Gesamtschichtdicke aus Unter- und Oberputz sollte mindestens 20 mm betragen). Bei Erstellung in Schichtdicken größer als 10 mm ist der Putz idealerweise in zwei Schichten frisch-in-frisch aufzutragen.
Bevor mit den nächsten Arbeitsschritten (Tapezieren, Oberputz auftragen oder Streichen) begonnen werden kann, den Unterputz vollständig trocknen lassen und dann den SAKRET Putzgrund als haftvermittelnde Schicht auftragen. Soll die Oberfläche gestrichen oder tapeziert werden, eine dünne Schicht (ca. 2 mm) SAKRET Klebe- und Armierungsspachtel SAKRET Klebe- und Armie­rungs­spachtel aufbringen. Dieser wird entweder noch feucht mit einem Filzbrett geglättet oder trocken mit einem Reibebrett abgerieben und schafft somit eine glatte, ebene Basis für den anschließenden Farbauftrag oder die Tapete.
Ist auf dem Unterputz anschließend ein Oberputz geplant, kann dieser in der entsprechenden Schichtdicke aufgebracht und anschließend strukturiert werden.
Anleitung 3: Estrich verlegen
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Der Untergrund, auf den der Zementestrich verlegt werden soll, muss fest, trocken und tragfähig sein. Minderfeste, nicht tragfähige Oberflächen- und Trennschichten (z.B. Schmutz, Staub, Fett, Öl, Farbrückstände o.ä.), extrem dichte und/oder glatte Untergründe sowie Zementschlämmen müssen entfernt bzw. aufgeraut werden. An allen aufgehenden Bauteilen (Anschlüsse Wand/Boden) Randdämmstreifen (Mindestdicke 8 mm) anbringen.
Den Estrich anmischen. Dafür den Universalmörtel mit ca. 2,5 – 3,0 Liter Anmachwasser pro 25 kg anrühren. Den Untergrund im Vorfeld vollflächig mit einer Haftschlämme grundieren und anschließend den Estrich frisch-in-frisch auf den Untergrund aufbringen. Der Estrich wird im Verbund verlegt, das heißt, er wird direkt auf den vorhandenen Untergrund aufgebracht und unterstützt durch eine Haftschlämme wird eine feste und dauerhafte Verbindung zwischen Untergrund und Estrichplatte hergestellt.
Du kannst den Estrich direkt aus dem Anmischeimer auf den Untergrund aufbringen und mit einer Schaufel oder Kelle auf der Fläche gleichmäßig verteilen. Dabei sollte eine Schichtdicke von 40 mm nicht überschritten werden. Den Zementestrich abschnittweise mit einer Abziehlatte oder einem Estrichschwert abziehen und mit einer Wasserwaage überprüfen, ob die Fläche eben ist. Den Estrich dann erst mit einem Reibebrett und anschließend mit einem Stahlglätter glätten. Bevor der Zementestrich anschließend z.B. mit Bodenfliesen belegt wird, unbedingt die Trockenzeit einhalten.
Anleitung 4: Bodenfliesen verlegen
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Der Untergrund, auf den die Bodenfliesen verlegt werden sollen, muss fest, trocken, tragfähig und frei von Rissen sein. Minderfeste Oberflächen- und Trennschichten (z.B. Schmutz, Staub, Fett, Öl, Farbrückstände o.ä.), extrem dichte und/oder glatte Untergründe, Zementschlämmen und nicht tragfähige Oberflächenschichten müssen entfernt bzw. aufgeraut werden. Ausbrüche und Abplatzungen werden vor dem Fliesen mit Spachtelmasse ausgebessert.
Den Universalmörtel anrühren. Um die richtige Konsistenz für den Verlegemörtel zu erhalten, solltest Du für 25 kg Universalmörtel ca. 2,5 – 3,0 Liter Anmachwasser verwenden. Den Untergrund im Vorfeld vollflächig mit einer Haftschlämme, z.B. SAKRET Flex­kleber grundieren und anschließend den Verlegemörtel frisch-in-frisch auf den Untergrund aufbringen.
Du kannst den Verlegemörtel direkt aus dem Anmischeimer auf den Untergrund aufbringen und mit einer Kelle auf der Fläche gleichmäßig verteilen. Dabei sollte eine Schichtdicke von 20 mm nicht überschritten werden. Den Verlegemörtel abschnittweise mit einer Abziehlatte oder einem Estrichschwert abziehen und mit einer Wasserwaage überprüfen, ob die Fläche eben ist.
Das Dickbettverfahren hat den Vorteil, dass kleine Unebenheiten im Boden einfach mit dem Verlegemörtel ausgeglichen werden können. Die Bodenfliesen vor dem Verlegen ebenfalls mit einer Haftschlämme, z.B. SAKRET Flex­kleber, einstreichen, richtig auf dem Verlegemörtel positionieren und in das Mörtelbett eindrücken und mit einem Gummihammer einklopfen. Anschließend mit einer Wasserwaage ausrichten. Für eine gleichmäßige Fugenbreite kannst Du ggf. Fugenkreuze verwenden.
Nach ausreichender Trocknung des Verlegemörtels den Fugenmörtel anmischen und mit einem Fugbrett oder einem Gummischieber diagonal in die Fuge einarbeiten. Dabei sollte kein Fugenmörtel in Rand-, Anschluss- und Bewegungsfugen gelangen bzw. sofort wieder entfernt werden. Nach dem Ansteifen des Fugenmörtels den Belag mit einem Schwammbrett diagonal abwaschen und mit einem feuchten Schwamm nachwaschen. Alle Rand-, Anschluss und Bewegungsfugen abschließend mit dauerelastischem Dichtstoff verfugen und mit einem Fugenglätter glätten.

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