Fassade glatt oder strukturiert verputzen

Wir zeigen Dir in unserer Anleitung, wie Du eine Fassade selber verputzen kannst. Je nach Situation arbeitest Du mit einem anderen Unterputz und Oberputz, um Deine Fassade in neuem Glanz erscheinen zu lassen. Glatt oder strukturiert – wir zeigen Dir, wie das Endergebnis aussehen kann und helfen Dir bei der Auswahl der richtigen Produkte. Unsere Anleitung fasst alle Arbeitsschritte zusammen und unser SAKRET-Projektplaner erstellt Dir die Einkaufsliste mit allen benötigten Mengen. Unter der Baumarktsuche kannst Du den nächstgelegenen Markt finden, bei dem Du die benötigten Produkte bekommst. Die Informationen zu den Produkten und ihrer Verarbeitung sind zum Ausdrucken gleich mit dabei.

Hier zeigen wir Dir Schritt für Schritt, wie Du Deine Fassade einfach selbst verputzen und strukturieren kannst.

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Schichtaufbau zur Sanierung der Fassade

1. Untergrund prüfen und vorbereiten

Zuallererst muss Dein Untergrund für das Verputzen vorbereitet werden. Er muss tragfähig und fest genug sein. Weniger feste Schichten auf der Oberfläche solltest Du vorher entfernen. Dazu zählen Schmutz, Staub, Fett oder Farbrückstände. Die Saugfähigkeit
überprüfst Du zum Beispiel leicht, indem Du die Oberfläche mit Wasser besprühst. Weitere nützliche Tests zum Prüfen des Untergrunds findest Du hier.

2. Putzprofil setzen

Als Nächstes befestigst Du Putzprofil-Eckschienen
am Mauerwerk. Dafür mischst Du eine passende Menge Spezialmörtel wie auf der Verpackungsangabe angegeben an. Wir empfehlen Dir unseren SAKRET Putzprofil-Ansetzmörtel. Den Mörtel trägst Du mit einer Maurerkelle batzenweise an vorspringenden Ecken und sogenannten Laibungen (bei Fenstern, Maueröffnungen, Bögen oder Gewölben) auf. Achte darauf, dass Du die Profile lot- und fluchtgerecht anbringst.

3. Unterputz auftragen und abziehen

Als Nächstes mischst Du – wie auf der Verpackung angegeben – eine ausreichende Menge Unterputz an. Dafür eignet sich z. B. der SAKRET Kalk-Zement-Putz (MAP/650) oder der SAKRET Kalk-Zement-Putz leicht (MAP-L/655). Den Unterputz kannst Du mit einer Kelle anwerfen. Mit einer Kartätsche – einem sehr langen Reibebrett – ziehst Du die Putzschicht nach oben glatt ab. Die Schicht sollte mindestens 10 mm dick sein. Möchtest Du später einen Oberputz auftragen und individuell strukturieren, reicht eine Schicht Unterputz. In dem Fall kannst Du direkt mit Schritt 5 weiter machen. Soll die Fassadenwand gestrichen werden, muss der Unterputz in zwei Schichten aufgetragen werden. Das Auftragen erfolgt frisch-in-frisch. Du wartest also vor der zweiten Schicht nicht erst, bis die erste Schicht Unterputz getrocknet ist. Nach der zweiten Schicht lässt Du den Unterputz dann vollständig trocknen. Für das Streichen machst Du weiter mit Schritt 4.

4. Klebespachtel auftragen

Wenn Du Deiner Fassade einen neuen Anstrich ohne einen Oberputz verpassen möchtest, empfehlen wir Dir, vorher eine dünne Schicht Klebespachtel wie den SAKRET Klebe- und Armierungsspachtel Premium aufzutragen. Damit gibst Du Deiner Fassade eine feinere, hellere und streichfähigere Oberfläche. Den Klebespachtel mischst Du mit einem Rührquirl und einer Bohrmaschine mit sauberem Wasser an. Den bringst Du in einer Schicht von ca. 3 mm mit einer Traufel auf der Fläche auf. Nun nimmst Du entweder ein Filzbrett und glättest die Oberfläche, während sie noch feucht ist, oder reibst sie mit einem Reibebrett ab, nachdem sie getrocknet ist. Abschließend kannst Du die Fassade mit Deiner gewählten Farbe streichen.

5. Putzgrund auftragen

Bevor Du den Oberputz aufträgst, bringst Du am besten eine Schicht Putzgrund wie den SAKRET Putzgrund mit einer Rolle auf der Fassade auf. Dieser gibt dem Oberputz später einen besseren, festen Halt.

6. Oberputz anmischen und auftragen

Hast Du einen mineralischen Oberputz, wie den SAKRET Münchner Rau- und Reibeputz, gewählt, mischst Du ihn nach Verpackungsangabe mit Wasser in einem sauberen Gefäß an. Dazu bietet sich ein Rührquirl an einer Bohrmaschine an. Einen pastösen Oberputz musst Du nur vor dem Auftragen mit einem Quirl umrühren. Dann trägst Du eine ausreichende Menge Putz mit einer Traufel ansatzlos auf und ziehst die Schicht glatt ab.

7. Oberputz strukturieren

Hast Du den Oberputz vollständig aufgetragen, kannst Du ihn mit einem geeigneten Werkzeug strukturieren. Je nach Wunsch verwendest Du dafür ein Reibebrett, eine Kelle, einen Spachtel, Pinsel o. Ä. Alternativ kannst Du den Putz ganz frei mit der Hand modellieren.

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